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Quantum-Computing in
Aviation, Logistik und Mobilität

 

 

 

Cluster@HOLM-Jahreskonferenz in Kooperation mit PlanQK, dem Technologieland Hessen, dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), dem House of Digital Transformation (HoDT) und dem Frankfurter Zukunftskongress

 

 

Leistungsfähige Digitalrechner kommen an ihre Grenzen, wenn hochkomplexe Zufallszahlen berechnet, Exoplaneten identifiziert, eine Vielzahl von Bildern ausgewertet, neue Pharmaka entwickelt oder Muster in sehr großen Datenmengen entdeckt werden sollen. In solchen Fällen können Quantencomputer bei der Lösung gerade von Optimierungsproblemen helfen, weil sie bei solchen Aufgaben den Digitalrechnern weit überlegen sind.

 

Auch im Verkehrssektor sind die tatsächlichen und potenziellen Einsatzmöglichkeiten vielfältig. In welchem Umfang und mit welcher Perspektive Quantenrechner in den Bereichen Aviation, Logistik und Mobilität eingesetzt werden können, erläutern Expertinnen und Experten bei der nationalen Cluster-Jahreskonferenz „Quantum-Computing in Aviation, Logistik und Mobilität“ am

 

 

Montag, 8. November 2021
10 - 20 Uhr

House of Logistics and Mobility (HOLM),
Frankurt am Main, Bessie-Coleman-Str. 7

 

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich unter diesem Link.

 

 

Im Verlauf der Konferenz wollen wir den aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand wie auch Anwendungen und Chancen in den genannten Bereichen präsentieren und zur Diskussion stellen.

 

Neben dem Wissenstransfer dient die Konferenz der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

 

Zur Förderung der Quantentechnologien hat die Bundesregierung beschlossen, zusätzliche zwei Milliarden Euro aus dem Konjunkturprogramm vom Juni 2020 in dieses Forschungsfeld zu investieren.

 

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte im Mai, „Quantencomputing hat das Potenzial, Schlüsselbranchen unserer Wirtschaft zu revolutionieren – zum Beispiel wenn es um die Steuerung des Energiebedarfs und des Verkehrs oder das Testen neuer Wirkstoffe geht. Es ist unser Ziel, dass Deutschland bei der Entwicklung und der praktischen Anwendung von Quantencomputing weltweit mit an der Spitze steht.“

 

Ein im Oktober 2020 berufenes Beratungsgremium – bestehend aus 16 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft – hatte dazu eine "Roadmap Quantencomputing" erarbeitet.

 

Die Roadmap hat zum Ziel, kurzfristig einen niederschwelligen Zugang zu heutiger Technologie zu schaffen; in fünf Jahren ein umfassendes Ökosystem und fokussierte Strukturen aufzubauen. Der Meilenstein: ein international wettbewerbsfähiger Quantenrechner mit mindestens 100 individuell ansteuerbaren Qubits. Das System soll auf mindestens 500 Qubits skalierbar sein.

 

Die Roadmap hat zum Ziel, mittelfristig - in fünf bis zehn Jahren - einen Quantenvorteil für praxisrelevante Anwendungen zu demonstrieren. „Nach zehn Jahren wollen wir mit souveräner Technologie mit an der Spitze des internationalen Wettbewerbs stehen.“

 

In zehn bis fünfzehn Jahren soll laut Roadmap ein fehlerkorrigiertes System zur Lösung einer universellen Klasse an Problemen zur Verfügung gestellt werden. „Damit wollen wir einen breiten Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft erzielen.“

 

Um das Potenzial dieser neuen Technologie zu heben, hatten 2016 rund 3400 Repräsentanten aus Wissenschaft und Wirtschaft das Quantum Manifesto verabschiedet: "This manifesto is a call to launch an ambitious European initiative in quantum technologies, needed to ensure Europe’s leading role in a technological revolution now under way."

 

Zwei Jahre später, im Oktober 2018, ist die Quantum Technologies Flagship Initiative von der EU auf den Weg gebracht worden. 

 

Moderation: Jürgen Schultheis (Clustermanager Mobility, HOLM GmbH).

 

 

Bitte beachten: Die Teilnehmerzahl ist auf 130 Personen begrenzt. Die Veranstaltung wird live auf YouTube übertragen.